Echo

 

Schwarzwälder-Bote, 22.03.2016, von Giuseppe Schillaci

Traurigkeit mischt sich manchmal mit einem Lächeln

Lea W. Frey Band

Bernhard Meyer, Andi Haberl, Lea W. Frey und Peter Meyer (von links) kreierten bei "Jazz am Schießberg" eine melancholische Stimmung. Foto: Schillaci, Foto: Schwarzwälder-Bote

Mit ihrer Tour machte Lea W. Frey, begleitet von ihrem Trio, bei "Jazz am Schießberg" im Forum Station. Das aus Berlin angereiste Quartett hätte auch einigen Besuchern bereits bekannt sein können. "Vor sieben Jahren waren wir als Band schon mal hier in Calw. Da sahen wir aber noch anders aus", sagte Frey lächelnd.

Großes Klangspektrum

Die Formation, bestehend aus Sängerin Lea W. Frey, Gitarrist Peter Meyer, Schlagzeuger Andi Haberl und Bassist Bernhard Meyer, versprach von vornherein eine besondere Vorstellung. Und genau diese Kombination erzeugte ein großes Klangspektrum und spielte sich von Beginn an, mit Eigenkompositionen und neuen Liedern, die auf dem nächsten Album sein werden, in die Herzen der Zuschauer.

Melancholische Stimmung

Frey überzeugte auf ganzer Linie. Ihre Stimme klang zauberhaft und verschmolz mit den Tönen der Instrumente. Durch ihre Mimik, wobei sie mal sehr traurig und nachdenklich ins Publik schaute und manchmal ein Lächeln aufsetzte, erzeugte sie zusätzlich eine sehr melancholische Stimmung.

Ein Augenschmaus war es, den Musikern zuzusehen. Andi Haberl hielt sich am Schlagzeug nicht zurück. Er spielte sich schnell in einen Rausch und war voll in seinem Element. So fuchtelte er im Hintergrund wild um sich und kreierte tolle Rhythmen. Auch die Fingerfertigkeiten der Gitarristen waren bewundernswert.

Mit Lea W. Frey und ihrer Band haben die "Jazz am Schießberg"-Organisatoren wahrlich ein glückliches Händchen gehabt.